Histamin

Histamin

Beim Menschen spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen des Immunsystems. Eine Histaminausschüttung führt zum Anschwellen des Gewebes. Histamin spielt bei Verbrennungen, Schnitten, Quetschungen eine große und wichtige Rolle. Durch das Anschwellen, können Stoffe des Abwehrsystems in das geschädigte Gewebe gelangen und dort das  zerstörte Zellfragmente abtransportiert werden. Für diese Reaktion, muss das Histamin sich erst einmal an spezielle Empfangsstellen auf der Zelloberfläche (den so genannte Rezeptoren) binden.

Doch Histamin hat nicht nur positive Eigenschaften. Histamin ist der Botenstoff, der für die allergischen Beschwerden in erster Linie verantwortlich ist.
So genannte Antihistaminika, das sind Histamin-Gegenspieler, blockieren die Bindungsstellen und verhindern so, dass das Histamin seine Wirkung entfaltet. Antihistaminika eignen sich zur Behandlung akuter Beschwerden.

Wo können Antihistaminika helfen?

  • Antihistaminika sind in der Therapie aller allergischer Symptome hilfreich.
  • Antihistaminika helfen besonders gut bei rinnender Nase und Niesen (weniger bei verstopfter Nase).
  • Antihistaminika sind einigen primär abschwellend wirksamen Nasensprays zugesetzt. Achtung! Zu den Nebenwirkungen zählen z.B. Kopfschmerzen und Schlafstörungen

Antihistaminika gibt es in verschiedenen Darreichungsformen:
Als Tabletten, als Saft und als Tropfen. Frühere Antihistaminika hatten leider oft die Nebenwirkung, dass sie einen stark müde und benommen gemacht haben. Moderne Substanzen wie z.B.  haben diese Wirkung nicht oder nur sehr abgeschwächt. Antihistaminika zum Einnehmen eignen sich vor allem bei allergischer Rhinitis (Pollernallergien) und zur Linderung von chronischer Nesselsucht. Auch Vitamine können sich auf den Histaminspiegel im Körper auswirken, so ist Vitamin C quasi ein natürliches Antihistaminikum.

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Michaela

Über Michaela

Mein Name ist Michaela Schreiber, ich bin 32 Jahre alt und wohne in München. Bei Mikrofit bin ich gemeinsam mit Thomas für die redaktionellen Inhalte zuständig. Hier hat es mir besonders das Themen gesunde Ernährung angetan sowie praktische Tipps und Tricks im Alltag. Was mache ich neben Mikrofit noch? Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre und einem Masterstudium in Marketingmanagement war ich von 2012 bis Ende 2014 als Produktmanagerin im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz und speziell im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig. Nachdem ich mich auch seit langem privat mit allem Rund um die Themen Gesundheit, Prävention, gesunde Ernährung und Stressprävention beschäftige, habe ich mich entschlossen, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Seit Oktober 2014 mache ich deshalb eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und bereite mich auf meine Prüfung vor. Seit Januar 2015 beschäftige ich mich auch beruflich Mikronährstoffe und Ernährung. Da für mich gesunde Ernährung und Mikronährstoffe besonders spannende Therapiefelder sind, habe ich beim der Stiftung für Gesundheit und Umwelt (SfGU) Ausbildungen zum Medical Wellness Coach, Salusweight Coach und zur Fachberaterin für Moderne Orthomolekulare Medizin besucht, um hier fundiertes Fachwissen zu bekommen. Neben dem experimentieren mit gesunden Rezepten reise ich privat gerne, erkunde fremde Länder und als Hobbytaucherin auch fremde Meere und Seen.

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