Sommer, Sonne, Sonnenbrand!? Tipps und Vitamine für gesunde Bräune

Sommer, Sonne, Sonnenbrand!? Tipps und Vitamine für gesunde Bräune

Gerade im Sommer freuen wir uns über die Sonne und wollen möglichst viel Zeit im Freien verbringen und jeden Sonnenstahl ausnutzen. Doch die Sonne lässt nicht nur unserer Stimmung steigen (für die Bildung von Vitamin D brauchen wir z.B. die Sonne) und unserer Haut braun werden, sondern birgt auch viele Gefahren.

Die Sonne birgt leider auch Gefahren

Viel nehmen gerade im Urlaub die Gefahr eines Sonnenbrandes nicht ernst. Zu viel Sonne, verbrennt nicht nur unsere Haut, sondern kann auch zu Hautkrebs führen. Gerade Sonnenbrände bei Kindern sollte man absolut vermeiden!
Auch eine zu hohe Ozonbelastung im Sommer, wirkt sich negativ auf uns aus. Die Folge kann z.B. ein geschwächter Kreislauf, Kopfscherzen oder Atemnot sein.

Dem Sonnenbrand richtig vorbeugen

Gesund Bräunen

Wer die Sonne nicht gesamt meiden und sich auch im Sommer etwas bräunen möchte, sollte sich an ein paar Regeln halten:

  • Vor dem Sonnenbaden eincremen (creme dich am besten ca. 20 Minuten vorher ein) und keine Körperstelle vergessen.Die richtige Sonnencreme
  • Bei Sonnencremes oder -lotion immer den, für dich und Deinen Hauttyp geeigneten, Sonnenschutzfaktor auswählen.
  • Haltbarkeitsdatum Deiner Sonnencremes überprüfen.
  • Da über die Mittagszeit die Sonne besonders stakt ist, solltest Du die Sonne am besten zwischen 10 Uhr und 16 Uhr meiden und Dich eher im Schatten aufhalten. Achtung! Auch im Schatten eincremen, denn auch im Schatten kannst du durch z.B. die Reflexion von Wasser oder Sand einen Sonnenbrand bekommen.Im Schatten bräunen
  • Bei Anzeichen von einem Sonnnestich wie Übelkeit oder Kopfschmerzen sofort in den Schatten und viel Trinken und seinen Körper langsam abkühlen lassen. Bei schweren Symptomen einen Arzt rufen!
  • In der Sonne möglichst einen Hut oder eine Kappe tragen, so beugst du einem Sonnenstich vor.Sonnenhut
  • Viel Wasser trinken!
  • Nach dem Baden oder Duschen noch einmal eincremen.Nach Schimmen oder Duschen neu eincremen
  • Beim Schnorcheln oder längerem Schwimmen am besten ein spezielles T-Shirt und evtl. Swimmshorts tragen. Durch das kühle Wasser merkt man die Sonnen leider oft nicht oder zu spät, auch reflektiert das Wasser die Sonne.Schnorcheln
  • Kinder nicht in der direkten Sonne spielen lassen und immer eincremen und am besten dünne, aber langärmelige Kleidung tragen lassen.Kinder in der Sonne schützen

Die richtige Ernährung kann unsere Haut vor zu viel Sonne schützen. Am besten beginnt man schon im Frühjahr seinen Körper auf die Sonne vorzubereiten. Dann ist die Sonne noch nicht so stark, und man kann die Schutzschilder langsam aufbauen und die Haut nach dem Winter wieder an die Sonne gewöhnen.

Sonnenschutz-Vitamine

  • Vitamin A: Vitamin A bildet einen körpereigenen Schutz gegen die Sonnenstrahlen und verhilft uns auch zur gesunden Sonnenbräune. Tipp: Vitamin A ist fett löslich und benötigt etwas Fett, damit du es richtig verarbeiten kannst.
  • Beta-Carotin: Dieses Provitamin A wird zu Vitamin A umgewandelt und lagert sich in unserer Haut ab. Dort bildet es einen Schutz vor den Sonnenstrahlen. Zur Prävention kannst Du etwa 15 mg Beta-Carotin pro Tag einnehmen. Am besten machst du das schon 4 bis 6 Wochen vor dem Urlaub oder beginnst einfach im Frühling damit. Provitamin A findest du z.B. in Süßkartoffeln (ca. 7,9 mg pro 100 Gramm), Karotten (ca. 7,6 mg pro 100 Gramm) oder Melonen (die süße Honigmelone bringt es auf 4,7 mg pro 100 Gramm).Melone
  • Vitamin C: Vitamin C oder auch Ascorbinsäure ist allgemein ein wichtiges Schutzmittel unseres Körpers! Als Radikalenfänger schützt es unsere Haut vor Umwelteinflüssen. Viel Vitamin C findet zu in Obst und Gemüse. Das meiste Vitamin C enthalten die CamuCamu-Frucht und die Acerolakirsche.
  • Vitamin E: Auch Vitamin E zählt auch zu den Antioxidantien und fängt freie Radikale ab. Diese würden sich sonst durch die erhöhte Sonnenstrahlung in unsere Haut bilden und sie z.B. schneller altern lassen. Vitamin E ist quasi ein natürliches Anti-Aging-Mittel. Besonders viel Vitamin E findet man in Pflanzenölen, Nüssen oder auch in Pflanzenkernen.
    Tipp: Achte einfach bei der Zubereitung eines Sommersalates darauf, gesundes Öl und z.B. Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne zu kombinieren. Kerne
    Mit ca. 15 mg Vitamin E pro Tag kannst du dich gut auf die Sonne vorbereiten. Entweder du achtest gezielt darauf, dies über eine bewusste Ernährung zu machen oder nimmst ergänzend hochwertige Mikronährstoffpräparate.
  • Biotin: Biotin oder auch Vitamin B7 ist das Hautschönheitsvitamin schlecht hin! Du findest das Vitamin z.B. in Bananen (ca. 5 μg pro 100 Gramm), Sojabohnen (ca. 30 μg/100 Gramm) oder Haferflocken (20 μg/100 Gramm. Lecker schmecken Haferflocken z.B. als Müsli: Hier geht es zum Birchermüslirezept!). Zur allgemeinen Prävention empfiehlt die DGE (Gesellschaften für Ernährung in Deutschland) ca. 30 bis 60 μg pro Tag.[1]Banane
    Der individuelle Bedarf an Mikronährstoffen ist abhängig von einer Vielzahl von Parametern wie z.B. Deine Ernährungsgewohnheiten, Dein Alter oder auch Vorerkrankungen). Lass Dich bei Fragen am besten von einem Arzt oder Therapeuten beraten. Gerne beraten wir Dich zu Deinem individuellen Mikronährstoffbedarf!
  • Oligomere Proanthocyanidine (OPC): Kein Vitamin, sondern ein wirksamer sekundärer Pflanzenstoff für unser Haut. Der Traubenkernextrakt schütz unsere Haut vor freien Radikalen und sorgt so dafür, dass die Haut glatt, geschmeidig und elastisch bleibt. Was OPC so besonders macht, ist dass es im Vergleich mit z.B. Vitamin E oder C ein größeres antioxidatives Potential besitzt (20 Mal größer als Vitamin E und sogar 50 mal größer als Vitamin C!). Achtung! Wenn du auf Trauben allergisch reagierst, solltest du auf Traubenkernextrakt verzichten. Auch sollte OPC nicht gemeinsam mit Blutverdünnungsmitteln (z.B. nach einem Herzinfarkt oder einer Thrombose) eingenommen werden, da OPC selbst eine blutverdünnende Wirkung hat.

[1] https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/biotin/

Achtung! Einige Medikamente z.B. Antibiotika oder Medikamente gegen Diabetes können die Lichtempfindlichkeit unserer Haut steigern und die Gefahr eines Sonnenbrandes erhöht sich. Wenn Du Medikamente einnimmst, lies hier noch einmal genau den Beipackzettel durch oder Frage bei deinem Arzt oder in der Apotheke sicherheitshalber nach.

Was hilft bei einem Sonnenbrand?Sonnennbrand

Was macht man aber, wenn man doch mal nicht gut aufgepasst hat und leider einen Sonnenbrand bekommen hat? Neben den eingenommen Vitaminen solltest du auf jeden Fall deine Haut kühlen und sie nicht mehr der Sonne aussetzten.

Hier die besten Tipps:

  • Raus aus der Sonne und rein in den Schatten!
  • Kühlen z.B. mit feuchten und kühlen Tüchern
  • After-Sun-Lotion z.B. mit Aloe Vera
  • Auch Cremes mit einem geringen Kortisonalnteil können helfen
  • Dünne Hosen und Pullover mit langen Beinen und Ärmeln tragen, um die Haut vor der Sonne zu schützen
  • Viel Wasser trinken, um der Haut auch von innen Feuchtigkeit zu zuführen.

Ein Sonnenbrand kann je nach Stärke schon ein paar Tage oder auch mal eine Woche dauern, bis er abgeklungen ist. Achtung! Bei einer starken Verbrennung oder Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Benommenheit solltest du einen Arzt aufsuchen! Hier könnte auch ein Sonnenstich vorliegen.

Nach dem Sonnenbad helfen die oben genannten Vitamine wie Vitamin A oder Vitamin E auch, dass die Bräune erhalten bleibt und deine Haut sich gut von der Sonne erholen kann. Auch unterstützen sie die anderen Maßnahmen bei einem Sonnenbrand mit.

Michaela Kraus

Über Michaela Kraus

Mein Name ist Michaela Kraus, ich bin 31 Jahre alt und wohne in München. Bei Mikrofit bin ich gemeinsam mit Thomas für die redaktionellen Inhalte zuständig. Hier hat es mir besonders das Themen gesunde Ernährung angetan sowie praktische Tipps und Tricks im Alltag. Was mache ich neben Mikrofit noch? Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre und einem Masterstudium in Marketingmanagement war ich von 2012 bis Ende 2014 als Produktmanagerin im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz und speziell im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig. Nachdem ich mich auch seit langem privat mit allem Rund um die Themen Gesundheit, Prävention, gesunde Ernährung und Stressprävention beschäftige, habe ich mich entschlossen, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Seit Oktober 2014 mache ich deshalb eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und bereite mich auf meine Prüfung vor. Seit Januar 2015 beschäftige ich mich auch beruflich Mikronährstoffe und Ernährung. Da für mich gesunde Ernährung und Mikronährstoffe besonders spannende Therapiefelder sind, habe ich beim der Stiftung für Gesundheit und Umwelt (SfGU) Ausbildungen zum Medical Wellness Coach, Salusweight Coach und zur Fachberaterin für Moderne Orthomolekulare Medizin besucht, um hier fundiertes Fachwissen zu bekommen. Neben dem experimentieren mit gesunden Rezepten reise ich privat gerne, erkunde fremde Länder und als Hobbytaucherin auch fremde Meere und Seen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.